KulturKaffee
KulturKaffee

KulturKaffee Rautenkranz

Kleinkunstbühne

Galerie & Kultur

Hauptstr. 68

30916 Isernhagen

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Unsere Öffnungszeiten:

Montag - Donnerstag

und Sonntag

14:00-18:00 Uhr

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Freitag und Samstag

haben wir für ihre Familienfeier und Veranstaltungen

reserviert.

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Unser Genießer-

frühstück bieten wir jeden Sonntag und in der Woche von 10-13 uhr nach Voranmeldung an

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Reservierungen

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nehmen wir gerne unter :

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     GALERIE IM KULTURKAFFEE

Ab Mittwoch 18.Oktober 2017

 

SILBERBILDER

Der einmalige Augenblick


Das Kulturkaffee präsentiert in seiner aktuellen Ausstellung Silberfotografien des hannoverschen Fotografen Thilo Nass.

Thilo Nass fotografiert mit einer Century Großformatkamera aus Holz (um 1900) und einem ebenso alten, wie großen Objektiv nach dem historischen Kollodium-Nassplatten Verfahren (Wet Plate). Bei diesem Verfahren werden Metall- oder Glasplatten mit Kollodium begossen und mit Silbersalzen lichtempfindlich gemacht. Die fertigen Platten beeindrucken durch ihre große Schärfe und ihre silbernen Tonwerte. Durch das zum Rand hin unscharfe Objektiv erhalten die Portraits eine großartige Intensität.

Nass:“Es ist für mich und meine Kunden ein beglückendes Gefühl wieder neu zu erleben, wie ein fotografisches Silberbild durch Belichtung und Entwicklung auf einer Platte entsteht. Ein faszinierender Vorgang, der zurück führt zu den Anfängen der Fotografie und unsere Sehnsucht erfüllt nach einer Fotografie jenseits digitaler Beliebigkeit heutiger Bilderfluten.“

Das historische Kollodium-Nassplattenverfahren verlangt Ausdauer und Frust-Toleranz vom Fotografen. Nass, der je nach Anlass und Motiv mit Glasoder geschwärzten Aluminiumplatten arbeitet, brauchte eineinhalb Jahre, bis er alle Chemikalien, Utensilien und Materialien beisammen und den Prozess im Griff hatte. „Das Verfahren ist voller Fallen. Man muss die Flüssigkeiten immer wieder filtern und extrem sauber arbeiten, um Platten mit möglichst wenigen Makeln zu erzeugen“, sagt Nass, der seine ersten Versuche mit

fertigen Lösungen machte. Inzwischen stellt er alle Zutaten aus den Grundstoffen selbst her. „Das Gefühl unabhängig zu sein und alles selber herstellen zu können, gehört zum Selbst-verständnis eines Kollodium-Fotografen“, sagt er.

Die größte Herausforderung bestehe aber trotz aller handwerklichen Raffinesse immer noch in der Aufnahme des Porträts selbst, sagt Nass. „Eine Porträtsitzung ist eine sehr intime Situation. Sie verlangt nach einem Zwiegespräch zwischen dem Fotografen und dem Menschen vor der

Kamera, nach Nähe und Vertrauen. Die historische Aufnahmetechnik hilft mir, diese Atmosphäre herzustellen. Wenn Menschen sich vor meine Atelierkamera setzen und in die riesige, messing- umrandete Linse sehen, dann bekommt dieser Moment wieder eine Einmaligkeit. Die Langsamkeit

und die Zauberei des Prozesses erzeugen eine Intensität, die mir dabei hilft, meinem Anspruch gerecht zu werden, ikonenhafte Porträts zu schaffen. Denn um nichts anderes geht es in der Fotografie: in der unendlichen Folge von Augen-blicken, den einen zu finden, der alles sagt, der unwieder-bringlich ist. Eine Portraitsitzung bei einem Fotografen war vor 150 Jahren ein beeindruckendes Erlebnis. Die Menschen kamen in ihren besten Kleidern in die Ateliers und posierten in stolzer Haltung vor der Kamera. Der Fotograf war Künstler und Alchimist zugleich.

Seine Arbeit umwehte ein Hauch von Zauberei!
Das Ergebnis war nicht nur eine Fotografie – was schon beeindruckend genug war, es war ein künstlerisches Abbild einer Person, zwar nicht von einem Maler gemalt, aber doch in Ausdruck und Wirkung mit der gleichen Erhabenheit. Ein zeitloses Dokument, ein Beweis der eigenen Existenz – „Seht her, diese stolze, edle Person, bin ich!“. Ein Bild für die Ahnengalerie!
Betrachten wir heute die Portraits aus dieser Zeit, so sind wir fasziniert von der Schönheit und der Intensität der Aufnahmen.Die Fotografenportraits unserer Großeltern und Urgroßeltern sind wunderbare und wertvolle Zeitdokumente.
Thilo Nass möchte mit meiner Arbeit diese Kunst wieder neu entdecken und Portraits schaffen, die individuell und einmalig sind, und vor der Zeit Bestand haben.

 

Thilo Nass

1959 geboren in Hannover, 3 Kinder

1977 Abitur

1979 Ausbildung zum Fotografen bei Volker Uphoff in Hannover.

1983 Studium der Fotografie in Köln

1988 Meisterschule und Meisterprüfung

1989-1999 Dozent an der Volkshochschule Hannover

Seit 1989 freischaffend als Fotograf tätig, Studiogemeinschaften mit anderen Fotografen, später bis heute eigenes Studio an verschiedenen Orten in Hannover

2000 „Expo 2000 tour Projekt“ - 360 Grad Fotografien von der Expo 2000 in Hannover

2005-2017 „Openball Hannover“ - Gestaltung der Opening-Videos

2012-2016 Theater Freiburg - Videogestaltung für Bühnenbilder verschiedener Opernproduktionen

seit 2014 Anwendung alter fotografischer Verfahren – Kallitypien, Platindrucke, Nassplatten Kollodium

Schwerpunkte heute: Portraitfotografie, Bühne und Theater, historische Fotoverfahren

 

Das KulturKaffee Rautenkranz lädt herzlich zur Künstlerführung am Sonntag 19. November 2017, um 17 Uhr ein.

Begrüßung: Stefan Rautenkranz

                    Kulturkaffee Rautenkranz

Künstlerführung: Thilo Nass Hannover.

Ausstellungsdauer:

18. Oktober 2017 bis 16. Januar 2018

 

Öffnungszeiten:

Das KulturKaffee macht vom 21.12.17 - 12.01.18 Winterpause!

Mo - Do + So 14 - 18 Uhr

und nach Vereinbarung.                                  Eintritt frei

 

Veranstalter: KulturKaffee Rautenkranz,

                       Hauptstraße 64, Isernhagen FB

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Sonntag 21.Januar 2018 17.00 Uhr

Vernissage

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Affenkönig

Jörg Immendorff

Der komplette Zyklus Affenkönig Xiu Pei

 

Der kunstverein burgwedel-isernhagen zeigt erstmalig in der Region Hannover den kompletten druckgrafischen Zyklus mit 33 original Siebdrucken aus dem Jahr 2002 von Jörg Immendorff.

 

Der Affe ist eines der vielschichtigsten Tiersymbole und stellt mal die teuflische, mal die göttliche Signatur des Künstlers dar. Der Affe ist Maske des Ideals künstlerischer Genialität und gleichzeitig Sinnbild animalischer Triebhaftigkeit, ist Symbol des genialen Dilettanten, des ironischen Spötters und Nachäffers der Schöpfung gleichermaßen. Der Mensch als Künstler ist nichts weiter als der nachahmende Affe der göttlichen Schöpfung.

 

Für mich war und ist der Affe einfach ein zweites Ich. Symbol für Ambivalenz der Künstlerexistenz, der Überzeugung und Selbstzweifel. Er ist albern und weise und steht für Gegensätze. Der Affe erscheint auf meinem Rücken sitzend, und vor mir ist das Bild, das ich male, das er angreift und dann etwas anderes malt oder mich bemalt.“

                                                               (Jörg Immendorff, 1992)

 

Jörg Immendorff
*1945 Bleckede bei Lüneburg
† 2007 Düsseldorf


Jörg Immendorff wird am 14.6.1945 Bleckede bei Lüneburg geboren. Er beginnt 1963 an der Düsseldorfer Kunstakademie Bühnenkunst bei Theo Otto zu studieren. Nach drei Semestern wechselt er dann jedoch 1964 in die Kunst-Klasse zu Joseph Beuys. 1968-1980 gibt er als Hauptschullehrer Kunstunterricht. Daneben ist Jörg Immendorff künstlerisch tätig, er initiiert mehrere künstlerische, vor allem aber künstlerisch-politische Aktionen.
1968-1970 findet die aus mehreren Einzelaktionen bestehende "Lidl"-Aktion statt, die Immendorff zusammen mit dem Künstler Chris Reinecke entwickelt. Im Herbst 1976 trifft sich Jörg Immendorff in Ost-Berlin mit A.R. Penck, sie bilden das "Kollektiv Immendorff-Penck". Der Ost- und der West-Künstler verpflichten sich gegenseitig, in ihren Bildern an der politischen Thematik festzuhalten. Am 1. Mai 1977 treffen sie sich ein zweites Mal in Ost-Berlin, in der Folge finden verschiedene gemeinsame Aktionen, Arbeiten und Ausstellungen statt. 1977 beginnt Jörg Immendorff mit der Serie von 16 großformatigen Gemälden "Café Deutschland". 1979 besucht Immendorff A.R. Penck in Dresden.
Ab etwa 1980 gilt Jörg Immendorff als einer der bedeutendsten deutschen, international anerkannten Künstler.
1981 erhält Jörg Immendorff eine Gastprofessur an der Kunsthochschule in Stockholm. 1982 lehrt er an der Akademie der bildenden Künste in Hamburg sowie in Zürich die "Klasse F+F". 1984 erhält er Lehraufträge an der Werkschule in Köln und der Akademie der Bildenden Künste in München. 1989 ist er Professor an der Städelschule in Frankfurt am Main, 1996 an der Kunstakademie Düsseldorf. 1997 hat er eine Gastprofessur an der Academy of Fine Arts in Tianjin in der Volksrepublik China.
Jörg Immendorff entwirft auch mehrere Bühnenbilder und Kostüme für Opern, so 1986 zur Aufführung "Elektra" von Richard Strauss im Bremer Stadttheater sowie 1994 zu der Oper "The rakes progress" von Igor Strawinsky für die Salzburger Festspiele.
Seit den 1970er Jahren ist Jörg Immendorff auf zahlreichen Ausstellungen vertreten. 1972 und 1982 nimmt er an der documenta in Kassel teil, 1976 an der Biennale von Venedig. 1983/84 sind seine Werke in der Wanderausstellung "Expressions: New Art from Germany" vertreten, die u.a. in New York, Philadelphia, St. Louis, Oslo und Malmö gezeigt wird. 1997 sind Jörg Immendorffs wichtigste Werke in der Berliner Ausstellung "Deutschlandbilder: Kunst aus einem geteilten Land" zu sehen. Große Einzelausstellungen finden u.a. auch in New York, St. Petersburg, Peking, Köln und Chicago statt.
Zahlreiche Ehrungen schließen sich an, so wird Immendorff unter anderem 1997 zum Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste Salzburg ernannt. 1998 erhält er den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland sowie 2006 den Goslarer Kaiserring.
Jörg Immendorff stirbt nach langer, schwerer Krankheit – während der er jedoch weiter künstlerisch tätig ist – am 28.5.2007 in Düsseldorf.

 

Aussstellungsort: Galerie im KulturKaffee, Hauptstr. 68, 30916 Isernhagen FB

Eintritt frei

Ausstellungszeitraum: 21.01. - 15.03.2018

Öffnungszeiten: Mo – Do und So 14 -18 Uhr und nach Vereinbarung

Veranstalter: kunstverein burgwedel-isernhagen

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Freitag 26. Januar 2018 20.00 Uhr NachtKaffee

 

Hommage an

Heinz Erhardt

 

Andreas Neumann

Der beste Heinz Erhardt seit Heinz Erhardt“

 

Wer sich des Gefühls nicht erwehren kann, dass da auf der Bühne Heinz Erhardt steht, liegt nicht so ganz falsch. Denn Andreas Neumann ähnelt nicht nur seinem großen Vorbild, sondern übernimmt auch den Sprachduktus und Habitus des 1979 gestorbenen Komödiant. Der durch Funk und Fernsehen bekannte Parodist präsentiert seinen Heinz-Erhardt-Abend am 26.Januar 2018 im Kulturkaffee Rautenkranz. In einer einzigartig gelungenen Weise lässt der Parodist den beliebten Komiker und Humoristen wieder auferstehen, und er macht das derart gekonnt, dass die Tochter von Heinz Erhardt, Grit Berthold, anerkennend bemerkte:

,, Als ich Andreas Neumann hörte, meinte ich, mein Vater lebt wieder."

 

Obwohl Heinz Erhardt jede Menge zeitloser Sketche, Geschichten und Gedichte hinterlassen hat, mit denen sich mehrere Abende füllen ließen, wird Andreas Neumann auf der Bühne auch andere prominente Gäste präsentieren, denn als professioneller Parodist sollte man mehr als eine Stimme zur Verfügung haben. Für den Parodisten besonders ergiebige Persönlichkeiten wie Heinz Rühmann, Hans Moser, Theo Lingen und Jürgen von Mangers Tegtmeier, leiht Neumann

seine variationsreiche Stimme, ebenso kommen Marcel Reich-Ranicki,

Inge Meysel, Ekel Alfred und andere zu Wort, meist in einer Geschwindigkeit, das man meinen möchte, es stünden mehrere Personen auf der Bühne. Besonders bemerkenswert ist das Neumann zu den bekannten Klassikern auch neue Texte für sein Programm geschrieben hat, so erlebt das Publikum auch stets Neues mit alten Bekannten!„Dynamisches und geistreiches Spiel“ „Sprachwitz und geschliffene Worte“ bestimmen diesen Abend.

Gute Laune und Unterhaltung ist garantiert.

 

Weitere Informationen und Videos unter www.neumannparodie.de

 

Eintritt VVK € 18,00 /AK € 20,00

 

Einlass ab 18.30 mit der Möglichkeit sich kulinarisch auf den Abend einzustimmen.

 

KulturKaffee Rautenkranz, Hauptstr. 68,

30916 Isernhagen

 

Voranmeldungen und Reservierungen erbeten unter 05139 978 90 50/ 0172 434 10 92 oder unter info@rautenkranz-kultur.de

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